Kategorie-Archiv: Allgemein

Noch 6 Tage…

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Die Rennwoche ist gestartet. Am Wochenende konnte ich nochmal 2 Rad & Lauf Koppeleinheiten je 2 Stunden einlegen. Es bleibt, es fühlt sich alles gut und positiv an. Genau wie die Wettervorhersage. 23 Grad, sonnig. Auch wenn das Essen am Sonntag auf dem 70. Geburtstag meiner Patentante ein bisschen zu gut war. Heute ist dafür wieder „kein Essen“ angesagt.

Heute Abend zum 2. Em-Spiel England gegen Island werde ich mich dann 105 Minuten auf die Rolle begeben und strampeln.

Tapern? Wie geht das…Keine Ahnung. Ich denke – entweder tapert man zu 100% richtig oder man lässt es.

Ich lasse es. Ich werde versuchen die Woche nach Gefühl zu gestalten. Möglichst früh ins Bett, leichtes Essen, kleine nicht intensive Einheiten. Vielleicht nochmal eine Stunde Schwimmen…wenns klappt.

Die Anreise nach Frankfurt gestaltet sich als schwierig, da man im ICE kein Fahrrad mitnehmen kann. Also doch mit dem Auto. Schade.

Samstag Abend um 9 ist unser Viertelfinale gegen unsere Lieblingsgegner Italien / Spanien. Wenn das mal kein Ansporn ist. Früh einschlafen wird da wohl unmöglich sein – Mist.

Die Füße jucken

Während bei meinen Triathlonfreunden (egal ob Trustedshops, Mach 3, ASV oder Brighton) offenbar das Trainings- und Wettkampffieber ausgebrochen ist habe ich mir erst mal eine Auszeit gegönnt. Nach den gefühlten 100 Laufveranstaltungen im Frühling, meinem iM 70.3 Debüt im Kraichgau, immer neuen Bestzeiten und der echt entspanntem GA1- olympischen Distanz im Rheinauhafen hieß es Kofferpacken statt Triathlonsack stopfen. Ab nach Mexico! Genauer gesagt in die Karibik, Grenze zu Belice. Neben Strandurlaub arbeite ich mit meiner Familie in einem Schildkröten Projekt 🐢🌴 und wir fahren auch durch die Gegend. Genaue (Trainings)Pläne hab ich nicht.  

Gerade sind wir in Mahahual irgendwo im Nichts. Der Ort ist touristisch ein wenig entwickelt, nicht zuviel, bezahlbar und echt ab vom Schuss. Ich hab erst mal Wasserhängemattenmassage genossen und mich gefragt warum sich eigentlich alle mit der Blackroll quälen. Also die Wasserhängematte löst auf jeden Fall JEDE Verhärtung 😉 

 

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 In so einer Hängematte im Wasser gibt es auch weder Mücken noch Sandflies. Die sind an Land und wir sind ausnahmslos zerstochen. Von unter den Füßen bis hin zum Oberschenkel. Der Trick ist natürlich nicht zu kratzen, hat uns schon unsere Mama gesagt, sag ich nun meinen Kindern. Denn wenn man kratzt kommt Wärme in die Region und es juckt noch schlimmer und man kratzt weiter… Nachdem ich gestern beim Schnorcheln unbewusst Kraulbewegungen ausgeführt habe war es nach 9 Tagen heute morgen soweit: ab in die Laufschuhe und 5km bei 95% Luftfeuchtigkeit. Immerhin war ich schneller als im Kraichgau…

 

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  Und was passiert beim Laufen? Die Füße werden warm und jucken so herrlich! Das mach ich direkt morgen wieder! Es sei denn wir gehen tauchen…

Swim, bike and run like a girl! 

was soll ich noch schreiben? Countdowns (noch drei Monate, noch 3 Wochen, noch 2 Wochen) hatten wir schon alles. Ich langweile mich ein bisschen. Mein Trainingshöhepunkt liegt hinter mir, die letzen drei Wochen bin ich wie ein bis zwei Teufel Rad gefahren und am Sonntag bei der RTF sowohl 130km als auch meinen 1111ten Radkilometer in diesem Jahr vollgemacht. Freut man sich als Rheinländerin. Hab sogar einen Screenshot gemacht. Swim, bike and run like a girl!  weiterlesen

Kerngesund, konzentriert und mit Kettentattoos

Seit meinem Halbmarathon in Bonn konzentriere ich mich aufs Radfahren. Ich habe sowohl die Anzahl meiner Radfahrten von 1-2/Woche auf 3 erhöht, die Strecken verlängert als auch mit dem Tempo angezogen. Puh! Hilft ja alles nichts 😉 Bei nahezu jedem Berg den ich hochschufte frage ich mich: „ist das jetzt wie Kraichgau?“ und beuge mich ächzend über den Tacho. Puh!  Kerngesund, konzentriert und mit Kettentattoos weiterlesen

3. Disziplin: Check

Bei mir läufts. Vom tiefsten Winter bis zum Frühling hab ich mich nun abgemüht mit dem Ziel zum Halbmarathon in Bonn eine Zeit unter 1:45 zu schaffen. Den Plan hatte ich extra mit ein wenig Puffer aufgestellt. Sicher ist sicher, denn so eine 1:45:01 ist einfach nicht schön im Läuferlebenslauf. Und es kommt eben doch auf jede Sekunde an. 

  Das Ziel erreichte ich nach 21.3 km (Puffer war also gut) in einer Zeit von 1:44:29, einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 4:55 und das ziemlich konstant durchgehalten. Klar gabs die übliche Quälerei ab km 16 aber Sonne und wenig Wind haben es dann doch wett gemacht, dass morgens zu Hause die Expressomaschine kaputt gegangen ist, mein Bäcker zu hatte und ich so meine Wettkampfweckchen durch Kokoszwieback ersetzen musste.  

Mit dem extensivem Lauftraining für die Schnelligkeit wäre ich jetzt also „durch“, Kondition halten reicht. 

Nun darf ich 6 Wochen Radkilometer sammeln und hoffe den ein oder anderen auch zusammen mit ^Marco. Denn der läuft ja gerade nicht.

Was ziehen wir nur an?

Hatte ich schon erwähnt, dass Bekleidung beim Triathlon von vielen als ungemein wichtig eingestuft wird? Man hat ja gleich 3 Disziplinen in denen man sich funktions- und designtechnisch voll austoben kann. Und es geht hier nicht um Material wie GPS Uhren, Puls- und Trittfrequenzmesser, Rennrad, Zeitfahrmaschine etc. das sei mal ganz außen vorgelassen. Ich meine das rein ästhetisch. z.B achte ich penibelst darauf, dass Badekappe mit Badeanzug harmonieren,  Laufshirt mit Hose sowie Schuhen und sogar manchmal Rennradfarbe zu Trikot passt. Was ziehen wir nur an? weiterlesen