Rheinauhafentriathlon Köln 2014: Ergebnisse und Fazit

Bei herrlichem Kölner Wetter, wie ich hörte im Gegensatz zur Premiere des Rheinauhafen Triathlons letztes Jahr, gingen gestern rund 1.000 Triathleten in der Kölner Südstadt an den Start. Für mich persönlich der erste Triathlon des Jahres 2014 und somit eine schöne Gelegenheit die Form zu testen. Nach dem Halbmarathon in Bonn, zahlreichen Radeinheiten und Lauf-Intervallen müsste es eigentlich ganz gut laufen, so dachte ich.

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Triathlon für Kinder

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Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass ich meinen sehr laufstarken Neffen zu seinem ersten Triathlon überreden konnte. Leider wurde das Schwimmen für die Kids-Distanz wegen zu kaltem Wasser abgesagt. Also mussten die Kids 250 Meter laufen, 2km Radfahren und anschließend wieder 1km laufen. Gustav war gut nervös vorher, genau wie ich auch, ehrlicherweise. Mit sehr guten Läufen und auch einem guten Fahrrad-Ritt konnte mein Neffe dann einen tollen fünften Platz bei seinem ersten Triathlon belegen…Weiter so…und vielleicht gibts ja zu Weihnachten vom Onkel ein Rennrad 😉

Olympische Distanz in Köln

1,5km Schwimmen im Rhein

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Nach ausgiebigem Frühstück gings dann um 15.10 Uhr, im Nachmelder-Block, endlich los für die letzte Startgruppe der Olympischen Distanz. 1,5km Schwimmen im 18Grad-kalten Hafenbecken. Ich hatte es mir schlimmer vorgestellt und konnte tatsächlich mit meinem beschissenen Mix-Stil in der Zeit von 31 Minuten bleiben. Das wird wohl auch nie besser werden, wenn man es nicht trainiert ;-(

Die erste Wechselzone machte mir ein wenig Probleme, da ich mit dem linken Fuss nicht aus dem Neoprenanzug kam. Nun denn, mit den Radschuhen 200 Meter über Kopfsteinpflaster laufen fand ich dann auch nicht so klasse – vielleicht kann man das mal anders regeln – Bänderriss-Gefahr. Eine Matte auszulegen wäre da schon sicherlich sehr hilfreich.

Radfahren am Rheinufer

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Die Radstrecke betrug 9 Runden a 4,5km ca. Ziemlich coole Radstrecke, wie ich finde. Ein bisschen windig gestern nachmittag und mit den zwei Steigungen am Anfang und Ende des Rheinufer-Tunnels auch ein bisschen dreckig. Ich bin die 40km voll durchgefahren, 1:09h. Bin dennoch nicht ganz zufrieden, vielleicht ist es Zeit für einen Triathlon-Lenker-Aufsatz. Auf so einer flachen Strecke hätte dieser ganz sicher 2-3 Minuten gebracht.

Leider muss ich auch hier Kritik an die Organisation loswerden. Die Streckenposition zum Rüberlassen der Fussgänger waren teilweise katastrophal. Ich habe zwei Unfälle mit Fussgänger auf der Strecke direkt mitbekommen. In einen war ich sogar direkt verwickelt. Ich hoffe der Oma und den drei gestürzten Fahrern gehts wieder gut. Unschön.

Noch ein Kritikpunkt, gar keine Verpflegung auf der Radstrecke….

Laufen am Rheinufer

Nach dem All-in Radfahren ging´s dann auf 4×2,5km direkt am Rheinufer. Auch hier war die Strecke ganz schön. Verpflegung auch ok. Leider waren hier keine korrekten oder lesbaren Kilometer-Schilder aufgestellt. Ohne GPS-Uhr war ich dann ganz schön aufgeschmissen, da ich gar keine Zwischenzeiten zur Verfügung stehen hatte. Dies schlug sich dann leider auch in der Zeit von 45min wieder. Das geht normalerweise definitiv viel schneller. Vielleicht waren aber auch die 40:44min am Mittwoch beim Kölner Nachtlauf nicht förderlich für eine weitere gute Laufzeit – wegen Tapering-Phase und so ;-(

Eine Gesamzeit von 2:31h stimmt mich nicht ganz zufrieden, da ich dieses Jahr schon immer deutlich unter den 2:30h bleiben wollte. Kurzum, dies bedeutet für den Hamburg Triathlon am 13.Juli 2014 jetzt noch ordentlich Radfahren, weiter Lauf-Intervalle trainieren und vielleicht ein bisschen Wechselzone, um schneller aus dem Neo zu kommen.

Die Ergebnisse gibt es hier.

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